In den meisten seiner Konzerte spielt Stefano Mhanna auch Werke von Niccolò Paganini
Seine Paganini-Darbietungen fanden an renommierten Orten Anerkennung, so in der Kathedrale St. Pierre in Genf, im Teatro Argentina in Rom, in der Palazzina Liberty della Musica in Mailand sowie in einigen Städten in Österreich wie Graz, Krems und Kilb
Schnell begeistert er das Publikum durch seine stets auswendig gespielten Variationen über „God Save the King“ op. 9, Variationen über „Nel cor più non mi sento“ (MS 44), seine Capricen und ganze Konzerte, wie die Konzerte Nr. 1 und Nr. 2 (La Campanella), Variationen über „I palpiti“ op. 13, „Perpetuela“ (MS 66), „Moto perpetuo“ op. 11 und viele andere
Im Laufe seiner Karriere hatte er mehrfach die Gelegenheit, die kompletten 24 Capricen für Violine solo aufzuführen
Zu seinen erfolgreichsten Interpretationen der 24 Capricen (vollständige Aufführung) zählen:
17. April 2010: „Frühlingskonzert – Virtue in der Musik“, künstlerische Leitung: Leone Magiera, Ehrenpräsident des Stadttheaters Claudio Abbado in Ferrara und Pianist, Dirigent und Mitarbeiter von Luciano Pavarotti – (vollständige Aufführung der 24 Capricen)
Schon als Kind führte er Paganinis Violinwerke nach den handschriftlichen Anweisungen des Komponisten auf, einschließlich – sofern es gewünscht wurde – der „Scordatura“. Und als einmal Stefano Mhanna als 13Jähriger Paganinis Mosè-Fantasia, MS 23, mit dem Orchester des Konservatoriums Santa Cecilia in Rom spielt, kommt er dem Wunsch des Komponisten nach und stimmt die vierte Saite der Violine auf B statt auf das übliche G (siehe Video von 2008)